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Maranello
Mai 2002

Das Mekka für Freunde italienischer Autos: Maranello. Der ganze Ort dreht sich eigentlich ausschliesslich um Ferrari, dem wohl grössten Arbeitgeber der Region.
Etwas enttäuschend war der Besuch in der "Galleria Ferrari" - für 9,50 Euro Eintritt gab es dort nicht mehr als ein Dutzend Fahrzeuge zu sehen. Im angeschlossenen Fanshop war dann allerdings das volle Merchandising-Programm erhältlich. Diese Geschäftsidee hatte allerdings nicht nur Ferrari allein, so gibt es bestimmt 10 Geschäfte, in denen man sich, wenn man will, für teures Geld mit Ferrari Artikeln eindecken kann.
Nicht verpassen sollte man auch einen Blick über den Zaun der Teststrecke Pista di Fiorano, die nur einige hundert Meter vom Werk entfernt liegt. Allerdings war an diesem Tag kein Formel 1 Bolide auf dem Testkurs. Das absolute Highlight war jedoch der nur noch notdürftig getarnte Ferrari Enzo Prototyp, der damals noch als "F 60" in der Fachpresse herumgeisterte. Vier Monate vor seiner Präsentation konnte ich ihn durch einen Zaun auf dem Firmengelände entdecken. Kurz darauf fuhr er mit direkt vor die Linse.

© F. Kempermann