| FIAT Dino Coupé - 1967 |
|
|
Der Fiat Dino ist eine Legende für sich. Viele Enthusiasten sehen in ihm sogar eher einen Ferrari als einen Fiat. Tatsache ist, daß Enzo Ferrari 1966 die Hilfe von Fiat benötigte, um das Reglement für die Formel 2 erfüllen zu können - ein Motorblock der innerhalb von 12 Monaten mindestens 500 mal gefertigt werden musste. Agnelli sprang ein. Schon 1967 wurden die ersten Ferrari der Marke Fiat ausgeliefert: Die Dino-Spider (Design: Pininfarina) und etwas später auch die Dino-Coupés (Bertone). Beide verfügten über einen 2-Liter-6-Zylinder-Motor, der von Ferrari für den Rennsport konzipiert worden war. Mit vier oben liegenden Nockenwellen und drei Weber-Doppelvergasern erreichte das Aggregat 165 PS. Ferrari selbst setzte den Motor im 206 GT ein. Später wurde der Motor auf 2,4 Liter Hubraum vergrößert und war ebenfalls sowohl beim Fiat Dino als auch beim 246 GT zu haben. Danach kam dieser Motor im Lancia Stratos nochmal zu hohen Ehren. Heute ist der Fiat Dino seltener als so mancher Ferrari - vor allem die offenen Modelle sind sehr schwer zu finden. Der Name Dino kommt übrigens von Enzo Ferraris einzigem Sohn Alfredo, von ihm liebevoll Dino genannt. Als 24-Jähriger ist Alfredo, von einer Krankheit schwer gezeichnet, an der Konstruktion des V-6 Motor-Rennmotors beteiligt. Er stirbt am 30. Juni 1956. Ihm zu Ehren tragen die 6-Zylinder Ferrari, und auch die mit dem identischen Motor ausgerüsteten Fiat Modelle, seinen Namen. |
| 1967-1973 Motor: 2418 cm V6-Frontmotor, vier Nockenwellen, Weber-Doppelvergaser Leistung: 180 PS bei 6600/min Max. Drehmoment: 196 Nm bei 4600/min Kraftübertragung: 5-Gang-Schaltgetriebe, Hinterradantrieb Bremsen: Scheibenbremsen, vorn und hinten Gewicht: 1240 kg Beschleunigung: 0-100 km/h in 8,3 Sekunden Höchstgeschwindigkeit: 209 km/h Stückzahl Dino-Coupé: 6068 Exemplare (2,0 und 2,4 Liter) |